Invisible amplifier | 2x50W TDA7492 CLASS-D

Schaut nicht aus wie ein Verstärker, ist aber einer. Wenn man ein Verstärkermodul für 15€ kauft will man nicht unbedingt 100€ für ein Gehäuse ausgeben. Zumal Netzteil, Absicherung, Klemmen, Potis, Schalter und Kleinteile sich zum nakten Gehäuse aufsummieren. Zufälltig bin ich auf ein defektes TAYLOR-HUDSON Surtronic 2 gestossen. Für wenig Taler erworben. Viel gibt es nicht zu Berichten, Trafo mit 2x18VAC, 3D gedruckten Halter und fertig war der Verstärker für das Regal mit den Messgeräten.

Übernommen wurden die Bedienelemente, Anzeige, LEDs, sowie die Kaltgerätebuchse und Sichrungshalter auf der Geräterückseite.

sweetLANA | 6AS7G | ECC83 OTL Headphone Amplifier

Projekt: sweetLANA   – abgeleitet vom Röhren Hersteller SVETLANA.

….in progress 

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Leiterplatten:
Mechanische Arbeiten:
Frontplatte:
Leiterplatten für Netzteil und Verstärker:
Trafo und Steuerplatine

Messungen und Abgleichen der Anoden- und Heizspannung:

 

Netzteil:

Das Netzteil fällt für diese Projekt etwas üppiger aus, jedoch sollte eine Universalplatine entstehen die auch für andere Röhren Projekte nuzten kann.

Netzteilplatine mit Anodenspannung und Heizspannung. Teile mit getrennt geführter Masse. An Klemme K3 ist es möglich die Masse der zwei Spannungen direkt oder über den Widerstand R4 ( 100 Ohm ) zu verbinden.

Der Heizspannungsteil mit Sanftstart um den Transistor T2 und den Kondensatoren und Widerständen drum herum. Es ist nur ein pseudo Sanftstart. Da der Spannungsregler gleich mit der Ausgangsspannung auf die interne Referenz (von 1,2Volt) springt, bekommt man trotzdem einen starken Einschalt Rush. Von 1,2Volt ab bis zur eingestellten Spannung von 6,3Volt wird die Spannung dann langsam hochgeregelt.

Der Teil für die Anondenspannung besteht aus dem Spannungsregler LR8 (13-450 V) und einem Transistor zur unterstützung. Ansonsten Glättung, zwei RC Glieder, Bleeder Widerstand und ein paar Kondensatoren. Zum Schalten ist ein Relais verbaut, die Baugröße ist nicht gängig, jedoch schaltet es lt. Datenblatt 400 V .

Die Ausgangsspannungen sind auf dem Wannenstecker K6 zusammengerührt.

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Steuerung:

Warum so kompliziert … ? Nach anfänglichen Überlegungen mit NE555 was zu _dscn6955machen, ist dann mit allen Funktionen die ich haben möchte, diese kleine Platine mit einem ATMEGA Board entstanden. Auch unter dem Umstand das dieses Platine / Steuerung für andere Röhrenprojekte verwendet werden kann.  Mit einem Taster ist es möglich, MUTE, STANDBY und ON/OFF zu steuern.

Mit den Dip-Schalter S1 können folgende Funktionen eingestellt werden:

  • #1 – Zeit  20 Sekunden
  • #2 – Zeit  40 Sekunden
  • #3 – Zeit  60 Sekunden
  • #4 – Zeit 120 Sekunden
  • #5 – mit Ambientbeleuchtung
  • #6 – Hochlauf ohne MUTE
  • #7 – RGB LED statt 3 einzelne LEDs
  • #8 – MUTE Funktion ja/nein

Mit dem Schalter S1 1 … 4 sind auch die Summe aus den Einzelzeiten möglich, somit ist eine Vorglühzeit der Heizung von 20 bis zu 240 Sekunden einstellbar.

Mit dem Dipschalter #5 kann man anwählen ob der Verstärker auch eine Ambientbeleuchtung unter den Röhren hat, diese wird nach der Warmlaufphase angeschaltet.

Schalter #6 gibt an ob der Verstärker komplett nach dem Einschalten durchheizt, Anondenspannung einschaltet und das Ausgangsrelais setzt (sofern mit Schalter #8  die Funktion gesetzt wurde).

Mit Schalter #7 kann man anstallt der drei einzel LEDs auch eine RGB LED einsetzten, die drei Zustände werden dann durch drei Farben angezeigt.

Schalter #8 s. auch Schalter #6, zusätzlich ist ein Timer hinterlegt, der nach 5 Minuten MUTE die Anondenspannung und nach weiteren 5 Minuten den Verstärker ausschaltet.

Über die Diode D2, den Spannungsteiler und der Schutzbeschaltung für den Eingang am µC wird die Spannung überwacht. Beim Ausschalten oder Netzausfall wird das Ausgangsrelais sofort ausgeschaltet. Nach dem Einschalten, oder wiederkehr der Netzspannung wird die Röhre vorgeheizt usw.

Weiter sitzt ein Relais mit auf dem Board, das jeden Trafo eines Röhrenverstärkers einschalten kann. Die Klemmen und eine Sicherung sind mit auf dem Board. Über K1 sind alle LEDs, Taster direkt abgreifbar. Somit ist eine saubere und einfache Verdrahtung möglich.

Als Mikrocontroller setze ich das Board der Fa. ANVILEX ein. Dafür sind die zwei Pfostenleisten vorgesehen. Ein paar Ein-/ Ausgänge sowie Spannungsversorgung sind auf Pfostenleiste K2 herausgeführt. Damit wäre dann auch weitere Funktionen möglich.

 

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Foto mit einer Wärmebildkamera, die große Röhre hat 110°C

Impressionen:

Quellen/Seiten zum Projekt:

RC -Siebung Netzteile für Röhren

6AS7 Headphoneamp

Berechnungen zum Transformator

LR8 Infos bei microchip

 

Raspberry pi Media / Music Server mit Cirrus logic Audio Card.  

Raspberry pi Media / Music Server mit Cirrus logic Audio Card. Mit getrennter, linearer Spannungsversorgung, für die Audio Card und den RPi.

Zum Einsatz kommt meine Universal Netzteilplatine.  Für den DAC von Cirrus Logic kommt ein LM317 zum Einsatz. Für den Paspberry pi wird die Netzteilplatine mit dem LM338 (5 Ampere) aufgebaut. Damit wird auch die externe Festplatte über USB versorgt.  Die Kapazität wurde an den unterschiedlichen Strombedarf von DAC und RPI angepasst. Die Farben der Bauteile ein kleiner Design Gimmick.

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Zusammen mit dem 50VA Ringkerntransformator, hier mit Befestigungsscheibe und Moosgummunterlage, gibt das eine stabile, ruhige Stromversorgung.

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Gehäusebau / Frontplatte:

Hartwachsöl

 

Das Doppelpack.

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Entfernen der Stecker, verstärken der Leiterbahnen für die Spannungsversorgung der USB Anschlüsse:

Bedruckung der Frontplatte und „On“ – Anzeige

Detailaufnahmen während dem Aufbaus.

 

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Software (Im Moment erst mal zwei Screenshots der Bedienoberfläche unter Android):

software1   software2

3 – Wege D’appolito mit Waveguide ( Visaton, Scan Speak, Vifa )

Bestückung:

  • 1x Vifa XT300 mit Visaton WG148 Waveguide
  • 2x Scan Speak 15W8530K01
  • 2x Visaton TIW200 XS

Waveguide Anpassung :

Für die Adaption der Vifa XT300 Hochtöner wurde mit dem 3D Drucker kleine Ringe angefertigt. Für die Befestigung der XT300 wurden zwei Ringe aus Multiplex auf einem Lasercutter geschnitten.

Gedruckter Adapter:

Montage Hochtöner an das Waveguide:

 

So nah wie möglich zusammen um dem „quasi“ zu entgehen.

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Rückwertiger Einbau der Mitteltöner:

Anfertigen der Hoch-/Mittelton Frontplatten:

Anfertigen der Seitenwände und Deckel:

Hilfseinrichtung zum Einfräßen der Nuten für die Querverstrebungen und Teiler der einzelnen Kammern.

Gehäuse bearbeiten – Frontplatten, Deckel + Boden:

Tieftonkammer:

An den Tieftonmodulen die Ecken bearbeiten:

Pro Lautsprecher ca. 2 Stunden schleifen mit dem Exzenterschleifer.  Je 40,80, 120, 240 und mit 320 letzter Durchgang.

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dscn5931 Die Oberfläche des MPX wurde nur mit Bienenwachsbalsam 2x eingerieben und mit einem Baumwolltuch nachgerieben.

 

 

 

 

Dämmung/Dämpfung des Gehäuses. Aluminiumplatten, 3mm – mit Bitumen-Latex Gemisch.

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Erstes mal grundiert, und probesitzen der VISATON TIW 200 XS

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Die Hochtonkammer / Abdichtung gestaltete sich etwas aufwendiger. Durch den Lasercutter der mir zur Verfügung steht, ging es bequem von der Hand:

Damit der Rückwärtige Schall des Mitteltöners nicht direkt auf die Rückwand aufprallt, wurde ein Keil eingebaut. Auch diesen habe ich mit 8mm MDF per Lasercutter anfertigt:

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Ebenso per Lasercutter die Dichtungen für die Lautsprecher Chassis wie auch die Speakon Stecker von Neutrik.

 

Dämmmaterial und Dämpfungsmaterial:

Schwerschaum, Damping 10

 

Rückseite:

Reparaturen im MPX. Über Meter an Schnitten gibt es immer wieder Fehlstücke und Fehler. Diese kann man mit etwas Furnier oder mit Reststücken beheben.

 

Zwischenstand nach 2x weiß lackieren – Fertig für die Aktivmodule.

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Inzwischen Zuhause angekommen, aber noch nicht vollaktiv:

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